"Gedanken zur Zeit - Ready-Mades & Bilder"Achim Duchow

Galerie Klaus Gerrit Friese
Meierottostraße 1 D-10719 Berlin
(030) 887 113 71 e-mail:


17 November, 2017 > 13 January, 2018
![]() Achim Duchow, Nervöses Hemd, 1986, 8 Baldrianflaschen auf Regal, 15 x 43 cm, Foto: W. Mirbach |
![]() Achim Duchow, Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt, 1991, Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 90 cm | Foto: Norbert Faehling |
![]() |
![]() Achim Duchow, Installation view |
Wenn Sigmar Polke Achim Duchow (1948 – 1993) als für ihn unentbehrlichen „Mit-neben-vor und Zwischendenker“ beschreibt, mit dessen Hilfe viele seiner Werke nie entstanden wären, zeugt das nicht nur von einer langen und fruchtbaren Zusammenarbeit. Er spricht auch das an, was Duchow als Künstler am besten definiert: Er war ein „Zwischendenker“, dessen medienübergreifendes Werk sowohl die deutsche Zeitgeschichte als auch Elemente der US-amerikanischen Popkultur aufarbeitete.
Achim Duchow war ein fester Bestandteil der Düsseldorfer Kunstszene und arbeitete oft und gerne in Kollektiven, zunächst Anfang der 70er Jahre auf Polkes Gaspelshof in Willich, oder z.B. in der 1982 gegründeten „Medien Mafia“. Ein zentrales Interesse dieser Zeit war die Infragestellung traditioneller Konzeptionen von Autorenschaft, die bei Duchow u.a. in seiner konsequenten Verweigerung eines Individualstils sowie im Zitieren und Aneignen von Stilen ikonischer Künstler sowie Elementen der Popkultur Ausdruck fand. Der enge Bezug von Duchows Arbeiten zur Alltagskultur seiner Zeit ist es, der sein Werk heute wie eine spielerische und künstlerische Reflexion der Kultur der damaligen BRD erscheinen lässt.
Unsere Ausstellung widmen wir seinen Ready-Mades und Bildern, viele davon sind in den letzten Jahren seines Lebens entstanden. Das Wortspiel, das unvergleichlich Lapidare und Lakonische seines künstlerischen unruhigen Geistes kommt hier aufs Schönste zur Geltung. Die Medien durchdringen einander, bestärken sich in ihrer Wirkung, so dass ein eindrucksvolles Bild des Werks dieses bekannt-unbekannten Künstlers entsteht, der in den letzten Jahren wiederentdeckt wurde. Dazu hat auch die Ausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle im Jahr 2017 beigetragen, die unter dem Titel „Singular / Plural. Kollaborationen in der Post-Pop-Polit-Arena“ sich den Beziehungsgeflechten der Künstler und ihren avantgardistischen Ausdrucksformen widmete.
Ich freue mich darauf, Sie bei der Vernissage begrüßen zu dürfen und bin
mit den besten Grüßen
Klaus Gerrit Friese
Achim Duchow war ein fester Bestandteil der Düsseldorfer Kunstszene und arbeitete oft und gerne in Kollektiven, zunächst Anfang der 70er Jahre auf Polkes Gaspelshof in Willich, oder z.B. in der 1982 gegründeten „Medien Mafia“. Ein zentrales Interesse dieser Zeit war die Infragestellung traditioneller Konzeptionen von Autorenschaft, die bei Duchow u.a. in seiner konsequenten Verweigerung eines Individualstils sowie im Zitieren und Aneignen von Stilen ikonischer Künstler sowie Elementen der Popkultur Ausdruck fand. Der enge Bezug von Duchows Arbeiten zur Alltagskultur seiner Zeit ist es, der sein Werk heute wie eine spielerische und künstlerische Reflexion der Kultur der damaligen BRD erscheinen lässt.
Unsere Ausstellung widmen wir seinen Ready-Mades und Bildern, viele davon sind in den letzten Jahren seines Lebens entstanden. Das Wortspiel, das unvergleichlich Lapidare und Lakonische seines künstlerischen unruhigen Geistes kommt hier aufs Schönste zur Geltung. Die Medien durchdringen einander, bestärken sich in ihrer Wirkung, so dass ein eindrucksvolles Bild des Werks dieses bekannt-unbekannten Künstlers entsteht, der in den letzten Jahren wiederentdeckt wurde. Dazu hat auch die Ausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle im Jahr 2017 beigetragen, die unter dem Titel „Singular / Plural. Kollaborationen in der Post-Pop-Polit-Arena“ sich den Beziehungsgeflechten der Künstler und ihren avantgardistischen Ausdrucksformen widmete.
Ich freue mich darauf, Sie bei der Vernissage begrüßen zu dürfen und bin
mit den besten Grüßen
Klaus Gerrit Friese
Eröffnung:
November 17th | 19 - 21
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr