"Zeichnungen"Peter Handke

Galerie Klaus Gerrit Friese
Meierottostraße 1 D-10719 Berlin
(030) 887 113 71 e-mail:
23 June > July 29, 2017
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»Und statt Bodenwärts zu suchen, zeichnete er, insbesonders Dinge in Augenhöhe; vorrangig die
silbrigen, durchscheinenden in sich verschnörkelten Bäusche der Winterwäldchen, als sei in ihm doch ein
Bedürfnis nach Schnörkeln, Wirbeln, Kringeln, Scheckigen, Gestreiftem, rundum Sphärischen geblieben!«
Peter Handke, Versuch über den Pilznarren
In vielen Büchern von Peter Handke sind seine »Zeichnungen« abgebildet. Ausgestellt wurden sie bisher nicht, sie waren Bestandteil seiner Tagebücher, der Notizhefte. Als das Gespräch auf eine Präsentation in der Galerie kam, schnitt er mehr als 100 Zeichnungen aus den Heften heraus, montierte sie auf DIN-A4-Blätter und beschriftete sie. Der enge Kontext mit dem Schreiben, der Schrift, wird so noch einmal deutlich, wie auch das Herausschneiden der Arbeiten den eigenständigen Charakter der Zeichnung betont. Sie sind in den Jahren 2009 – 2017 entstanden und eng mit seinen Reisen, zur heimischen Niemandsbucht und in die Welt, verbunden.
In den Zeichnungen ist ein so präziser wie in der Intensität nicht nachlassender Strich zu sehen, eine ungeheure Verdichtung des wahrgenommenen Ausgangsmaterials, die zur Form wird. Mit dem Kugelschreiber, Filzstift und manchmal auch dem Bleistift, mit allem, was zur Hand ist, entstehen vor Ort in der Natur und auch im nachsinnenden Erfassen am Schreibtisch die Arbeiten.
Es ist der Handkesche Stoff, der auf seine ganz eigensinnige Weise Gestalt gewinnt: Bilder also, die den Blick auf die Welt schärfen.
Ich freue mich darauf, Sie bei der Vernissage begrüßen zu dürfen und bin mit den besten Grüße
Peter Handke, Versuch über den Pilznarren
In vielen Büchern von Peter Handke sind seine »Zeichnungen« abgebildet. Ausgestellt wurden sie bisher nicht, sie waren Bestandteil seiner Tagebücher, der Notizhefte. Als das Gespräch auf eine Präsentation in der Galerie kam, schnitt er mehr als 100 Zeichnungen aus den Heften heraus, montierte sie auf DIN-A4-Blätter und beschriftete sie. Der enge Kontext mit dem Schreiben, der Schrift, wird so noch einmal deutlich, wie auch das Herausschneiden der Arbeiten den eigenständigen Charakter der Zeichnung betont. Sie sind in den Jahren 2009 – 2017 entstanden und eng mit seinen Reisen, zur heimischen Niemandsbucht und in die Welt, verbunden.
In den Zeichnungen ist ein so präziser wie in der Intensität nicht nachlassender Strich zu sehen, eine ungeheure Verdichtung des wahrgenommenen Ausgangsmaterials, die zur Form wird. Mit dem Kugelschreiber, Filzstift und manchmal auch dem Bleistift, mit allem, was zur Hand ist, entstehen vor Ort in der Natur und auch im nachsinnenden Erfassen am Schreibtisch die Arbeiten.
Es ist der Handkesche Stoff, der auf seine ganz eigensinnige Weise Gestalt gewinnt: Bilder also, die den Blick auf die Welt schärfen.
Ich freue mich darauf, Sie bei der Vernissage begrüßen zu dürfen und bin mit den besten Grüße


Eröffnung:
23 June 2017 19 – 21 Uhr
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr