"Werke 1973-2017"Matti Kujasalo

Galerie Klaus Gerrit Friese
Meierottostraße 1 D-10719 Berlin
(030) 887 113 71 e-mail:


19. Januar > 17. Februar, 2018
![]() Matti Kujasalo, Matti Kujasalo, o.T., 1977, Acryl auf Leinwand, 180 x 180 cm, Foto: Eric Tschernow |
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Wir freuen uns sehr, Sie zu unserer ersten Einzelausstellung des finnischen Künstlers Matti Kujasalo einzuladen. Kujasalo wurde 1946 in Helsinki geboren und zählt seit den 1970er Jahren international zu den Hauptprotagonisten einer geometrisch-konstruktivistischen, auch als „Konkrete Kunst“ bezeichneten Tendenz. Wir zeigen einen Überblick seines Schaffens mit Gemälden von 1973 bis 2017 sowie zwei seltene Wandkonstruktionen.
Matti Kujasalo entwickelte bereits Mitte der 1970er Jahre die Grundlagen seines reduzierten Vokabulars, aus dem er bis heute immer neue Bildfindungen schöpft: Linie, Punkt, Kreis und Quadrat. Auf ausschließlich kreisförmigen oder quadratischen Leinwänden komponiert er flächenfüllende Strukturen auf weißem oder schwarzem Grund, wobei jedem Gemälde ein eigens entwickeltes „Rezept“ (Matti Kujasalo) zugrunde liegt.
Während in früheren Werken die Logik und Konstruktion dieser Systeme – durch die Offenlegung der Zusammenhänge ihrer kleinsten Einheiten und Wirkungsweisen wie Dynamik, Symmetrie etc. – im Vordergrund stand, gewannen die Strukturen über die Jahre immer mehr an Komplexität. Ihre Konstruktion ist heute kaum noch zu entziffern, sie sind vielmehr als zusammenhängende Gebilde wahrnehmbar. In jüngster Zeit hielt außerdem die Farbe Einzug in seine vormals von Schwarz und Weiß dominierten Werke. Immerwährend ist jedoch die Anziehungskraft, die von Kujasalos mal strengen, mal dynamischen, mal irritierenden und oftmals poetischen Gemälden ausgeht, die die Wahrnehmungsfähigkeit des Betrachters immer auf besondere Weise herausfordern. Gerade in dieser überraschenden Verspieltheit und Vielfalt, die der Strenge und Rationalität ihrer Konstruktion widerspricht, liegt die Schönheit von Kujasalos Kunst.
Matti Kujasalo studierte von 1964-68 an der Akademie der Bildenden Künste in Helsinki, wo er von 1977-88 selbst unterrichtete und von 1983-88 als Direktor tätig war. 1980 repräsentierte er Finnland auf der Biennale in Venedig. 2017 erhielt er eine umfassende Retrospektive im GASK Museum in Kutná Hora bei Prag, seine letzte Einzelausstellung in Berlin wurde 2015 im Salon Dahlmann gezeigt. Kujasalos Werke sind in internationalen Museumssammlungen vertreten, u.a. im Albertina Museum, Wien, im Stedelijk Museum, Rotterdam, im Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt, im Josef Albers Museum, Bottrop sowie in zahlreichen Privatsammlungen in Europa und den USA.
Matti Kujasalo entwickelte bereits Mitte der 1970er Jahre die Grundlagen seines reduzierten Vokabulars, aus dem er bis heute immer neue Bildfindungen schöpft: Linie, Punkt, Kreis und Quadrat. Auf ausschließlich kreisförmigen oder quadratischen Leinwänden komponiert er flächenfüllende Strukturen auf weißem oder schwarzem Grund, wobei jedem Gemälde ein eigens entwickeltes „Rezept“ (Matti Kujasalo) zugrunde liegt.
Während in früheren Werken die Logik und Konstruktion dieser Systeme – durch die Offenlegung der Zusammenhänge ihrer kleinsten Einheiten und Wirkungsweisen wie Dynamik, Symmetrie etc. – im Vordergrund stand, gewannen die Strukturen über die Jahre immer mehr an Komplexität. Ihre Konstruktion ist heute kaum noch zu entziffern, sie sind vielmehr als zusammenhängende Gebilde wahrnehmbar. In jüngster Zeit hielt außerdem die Farbe Einzug in seine vormals von Schwarz und Weiß dominierten Werke. Immerwährend ist jedoch die Anziehungskraft, die von Kujasalos mal strengen, mal dynamischen, mal irritierenden und oftmals poetischen Gemälden ausgeht, die die Wahrnehmungsfähigkeit des Betrachters immer auf besondere Weise herausfordern. Gerade in dieser überraschenden Verspieltheit und Vielfalt, die der Strenge und Rationalität ihrer Konstruktion widerspricht, liegt die Schönheit von Kujasalos Kunst.
Matti Kujasalo studierte von 1964-68 an der Akademie der Bildenden Künste in Helsinki, wo er von 1977-88 selbst unterrichtete und von 1983-88 als Direktor tätig war. 1980 repräsentierte er Finnland auf der Biennale in Venedig. 2017 erhielt er eine umfassende Retrospektive im GASK Museum in Kutná Hora bei Prag, seine letzte Einzelausstellung in Berlin wurde 2015 im Salon Dahlmann gezeigt. Kujasalos Werke sind in internationalen Museumssammlungen vertreten, u.a. im Albertina Museum, Wien, im Stedelijk Museum, Rotterdam, im Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt, im Josef Albers Museum, Bottrop sowie in zahlreichen Privatsammlungen in Europa und den USA.

Eröffnung:
19. Januar 2018, 19 - 21 Uhr
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr