"Close"Cornelius Völker

Galerie Klaus Gerrit Friese
Meierottostraße 1 D-10719 Berlin
(030) 887 113 71 e-mail:
08. September > 11. November, 2017

Cornelius Völkers Gemälde, die eine naturalistische Fernwirkung haben, zeigen beim näheren Hinsehen ihre Einzelteile von Farbe, Pinselstrich und Spachtelhieb, sie lösen den scheinbaren Realismus glanzvoll auf. Seine Motive sind zum einen Alltagsgegenstände, die – wie bei seinem Lehrer Dieter Krieg – Spuren des Gebrauchs und der Abnutzung durch den Menschen aufweisen. Zum anderen findet man Nahaufnahmen oder Fragmente des menschlichen Körpers in alltäglichen Haltungen und kodifizierter Kleidung. Völker überführt diese in ikonographisch höchst aufgeladene Darstellungsformen der Hochkultur, häufig Traditionen der Stillleben- oder Porträtmalerei aufgreifend. Voraussetzung dafür ist eine grundlegende Kenntnis der Kunstgeschichte, an die er, weiterarbeitend, unentwegt anknüpft. Seine Malerei, in der Stillleben oft wie Porträts und Porträts wie Stillleben wirken, seziert die materielle Beschaffenheit der Dinge und die menschliche Haltung, die hinter diesen steht, vor dem Auge des Betrachters. Und zugleich ist in jedem Bild das schöne Schweben der modernen Malerei zwischen Abstraktion und Figuration erfahrbar. Daraus entstehen Werke, die wie Partikel oder Nahaufnahmen einer größeren malerischen Konstellation erscheinen: jedes Bild gültig, und gleichzeitig in einem größeren Zusammenhang stehend.
Wir freuen uns auf die erste Ausstellung von Cornelius Völker in Berlin, in den Räumen der Meierottostraße, mit Bildern, in denen er sein großartiges malerisches Vermögen so ernst wie leicht erscheinend beweist.
Wir freuen uns auf die erste Ausstellung von Cornelius Völker in Berlin, in den Räumen der Meierottostraße, mit Bildern, in denen er sein großartiges malerisches Vermögen so ernst wie leicht erscheinend beweist.