"Wie es ist"Walter Stöhrer

Galerie Klaus Gerrit Friese
Meierottostraße 1 D-10719 Berlin
(030) 887 113 71 e-mail:
17. März > 13 Mai, 2017

Das konvoluthafte, zetteldurchwachsene, obszöne, wutgeladene Zusammenballen divergierenden Materials faszinierte Walter Stöhrer, der 2017 80 Jahre alt geworden wäre, ein Leben lang. In der Ausstellung zeigen wir vornehmlich Arbeiten aus den 1970er Jahren, auf Leinwand und Papier, und widmen uns in einem Raum dem Stoff seiner Arbeit: Skizzen, Zettel, Fragmente, Fotos, Unvollendetes, eben das, was ihn vor, bei und nach dem Malen begleitete und antrieb.
Man spürt – und sieht es auf jedem Bild - das Zittern der Erregung, den Bann des Chaos, das ihn antrieb, das Leben, die Gefahr, die Lust und das Gebändigte. Und wird Zeuge eines schönen Paradox, was gleichsam daraus entsteht: das Lakonische, das Einfache, das Bei-Sich-Bleibende dieser Bilder, das man auch spürt. Das vitale Durcheinander reift zum Bild, und dabei spielt die Literatur eine tragende Rolle, weil sie den Triebgrund der Wirklichkeit gleichsam schon vorgeformt hat, ins sprechende Bild, dessen Umsetzung jeweils, durch die Irrtümer und Erzählungen hindurch, von Walter Stöhrer gefunden wurde.
Man spürt – und sieht es auf jedem Bild - das Zittern der Erregung, den Bann des Chaos, das ihn antrieb, das Leben, die Gefahr, die Lust und das Gebändigte. Und wird Zeuge eines schönen Paradox, was gleichsam daraus entsteht: das Lakonische, das Einfache, das Bei-Sich-Bleibende dieser Bilder, das man auch spürt. Das vitale Durcheinander reift zum Bild, und dabei spielt die Literatur eine tragende Rolle, weil sie den Triebgrund der Wirklichkeit gleichsam schon vorgeformt hat, ins sprechende Bild, dessen Umsetzung jeweils, durch die Irrtümer und Erzählungen hindurch, von Walter Stöhrer gefunden wurde.
Eröffnung:
17. März 2017 19 – 21 Uhr
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr
Einführung Klaus Gerrit Friese 20 Uhr